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Herrenhaus

     Bau des Herrenhauses in Marksdorf geht in das Jahr 1643 zurück und ist eng mit dem Namen Franz Mariássy verbunden, der das Haus im Renaissancestil erbauen lies. Der Rokokoumbau stammt aus den Jahren 1770 - 1775, wann Inhaber Wolfgang - Farkas [Farkasch] Máriássy geworden ist. Ende der 50. Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das Herrenhaus für Museumszwecke umgebaut. Nach der großräumigen Renovierung in den Jahren 1983 - 1994 wurde hier die Ausstellung historischer Möbeln erschlossen. Schwerpunkt ist das Mobiliar des Museums, dass aus dem Herrenhaus aus Hockendorf (sl. Hodkovce - es gehörte der Familie Csáky [Tschaki]) und des Herrenhauses aus Marksdorf (sl. Markušovce) stammt. Zweck der Ausstellung ist es auf die Entwicklung und die Vielfalt der Arten der Möbelkunst und der Innenaccessoires, chronologisch seit dem 17. Jh. bis zum Beginn des 20. Jh. eingeordnet, hinzuweisen. Die älteren Zeitperioden, die im Obergeschoß zu finden sind, sind durch Einzelstücke aus dem Klassizismus, Empire und Biedermeier vertreten. Die jüngere Zeitperiode, die im Erdgeschoß zu finden sind, stellen die Historismen (Pseudostile) dar. Seinen Platz nimmt hier auch die Sezession ein. Die historischen Möbel sind von den Sammelgegenständen der Kunstgeschichte, der Handwerke, Gegenstände der angewandten Kunst ergänzt. Interessant sind die Glas-, Porzellansammlungen, Musterstücke der Zeittrachten, ein Spiegelkomplex, Uhren, historischer Waffen sowie auch vollständige Garnituren - der Sitzungssaal aus dem Jahr 1884 mit der Geschlechtstafel der Familie Csáky, das Jagdsalon aus dem Jahr 1875 und andere. Ein spezifisches Kapitel bilden die Bildersammlungen die als ein Ergänzungsmaterial in Form von Ausstellungsgegenständen oder Zyklen eingerichtet sind. Vertreten sind hier Kunstwerke der Maler: J. Rombauer, J. Czauczik, J.J.Stunder und ihre Bildnismalerei. Interessant sind die Zyklen, die s. g. Allegorien der Sinne aus dem 18. Jahrhundert, Bilderzyklen mit der Jagdthematik aus dem 18. Jahrhundert und andere. Das Herrenhaus ist von einem Französischen Park mit Stufenterassen umgeben. Auf der obersten Terrasse wurde das Sommerschloss Dardanellen errichtet.

 

Sommerschloss Dardanellen

     Das eingeschossige Gebäude des Sommerschlosses lie- Wolfgang Farkas Mariássy im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts bauen. Grund dafür waren gesellschaftliche und repräsentative Gründe, zu welchen auch der angekündigte Besuch des Kaiserhofs Joseph II. gehörte, der letztendlich nicht statt gefunden hat. Das Sommerschlo- ist ein bedeutendes Denkmal der Rokokoarchitektur, obwohl ursprünglich nur der mittlere Teil erbaut wurde. Bei der gro-zügigen Renovierung in den 80. Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der mittlere Teil einschlie-lich der Erneuerung der Fresken renoviert und es wurden die Seitenflügel zugebaut. Seit dem Jahr 1983 wurde für die Öffentlichkeit die Ausstellung der Tastenmusikinstrumente, die auf die einheimischen Hersteller zurückgeht, erschlossen. Sie ist die einzige Ausstellung seiner Art in der Slowakei. In den unteren Räumen werden kleine Orgeln - Positive ausgestellt, die das Museum aus den umliegenden katholischen und evangelischen Kirchen erworben hat. Das ursprünglichste ist das Positiv aus dem Jahr 1767. Der dominante Raum ist der Gesellschaftssaal im Obergeschoss. Hier ragen die Freskenmalereien mit den Szenen der griechischen Mythologie hervor. Das Obergeschoss ist den Saiten-, Tasteninstrumenten (Klaviere, Klavichorde, Tischklaviere) überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, wann die Herstellung am meisten verbreitet wurde gewidmet. Es ist interessant, dass au-er der gro-en Zentren in der Slowakei, war ihre Produktion gerade in den kleinen Zipserstädten Leutschau, Käsmark, Menhardsdorf u. a. konzentriert. Das Sommerschloss Dardanellen ist nicht nur ein Ausstellungsraum, sondern auch eine Arbeitsstelle des Museums, dass au-er anderen Tätigkeiten auch Kultur- und Erziehungs- und fortbildende Unternehmen und verschiedene Unternehmen des musikalischen Charakters veranstaltet. Der Offentlichkeit sind vor allem Konzerte der klassischen Musik (Klavier-, Orgelmusik, Gesangrezitale und andere Konzerte) bekannt. Besonders beliebt wurden die traditionellen Weihnachtskonzerte. In letzter Zeit stieg das Interesse auch um Konzerte während der Sommermonate. Zweck der Ausstellung ist das Beibringen die Erstehung, Entwicklung und die Typenvertretung der Tastenmusikinstrumente, auf den Geschick und das Schöpfertum der Meister mit der Möglichkeit der Interpretation der Livemusik mit der Nutzung der Ausstellungsstücke hinweisen.